Chronik

Familienbetriebe sind besondere Unternehmen: Sie sind ein Standbein der deutschen Wirtschaft, bei aller Tradition hoch innovativ und flexibel. Feste, stabile Kundenbeziehung, transparente Firmenstrukturen und seriöses Wirtschaften sind die Geheimnisse ihres Erfolgs.

Unser Familienunternehmen blickt auf eine lange Tradition zurück und hat in den vielen Jahren einige bewegte Momente und Entwicklungen erlebt. Aus dem einstigen Zweiradgeschäft mit Reparaturservice hat sich bis zum heutigen Tage ein kompetentes und etabliertes Autohaus entwickelt.

Autohaus Kahle & Meckert im Überblick

Die KAHLE & MECKERT Chronik

1870: Heinrich Finke, der Gründer des späteren Autohauses Finke und Meckert wird am 23. Oktober geboren.

1897: Nachdem das Fahrrad in Deutschland immer populärer wird, verlegt sich der gelernte Mechaniker auf den Verkauf und die Reparatur der Zweiräder. Er gründet sein Unternehmen am 1. Januar 1897 in Adolphsheide.

1906: Das Geschäft von Heinrich Finke floriert, bald muss sich der Jungunternehmer nach geeigneten neuen Geschäftsräumen umsehen. Seine Wahl fällt auf ein Grundstück in Fallingbostel, auf dem er erst ein kleines Wohnhaus und um 1909 ein größeres Gebäude errichten lässt, in dessen Keller sich die Werkstatt befindet.

1912: Um der wachsenden Beliebtheit motorisierter Fortbewegungsmittel gerecht zu werden, erweitert Heinrich Finke sein Geschäft mit der Reparatur von Motorrädern. Am 1. Oktober bestätigte die Handwerkskammer den neuen Geschäftszweig.

1927: Der erste Sohn der Eheleute Heinrich und Louise Finke, Karl, übernimmt das elterliche Geschäft. Wie sein Vater ist auch er ein ausgewiesener Fachmann für die Reparatur von Fahrrädern, Motorrädern und – später – Automobilen.

1927: Karl Finke erhält einen Händlervertrag der Firma DKW, einem späteren Mitglied der Auto Union (gemeinsam mit den Firmen Horch, Wanderer und Audi) und Vorgängerunternehmen der heutigen Audi AG. Damit nimmt er zum ersten Mal Automobile in sein Angebot auf.

1928: Die Angebotserweiterung macht auch die Vergrößerung der Geschäftsräume notwendig. Im Parterre des Hauses werden neue Verkaufsräume eingerichtet. Im gleichen Jahr stellt Finke einen Mechanikermeister ein und wird zu einem Ausbildungsbetrieb.

1930: Um der wachsenden Zahl der Automobilisten besseren Service zu bieten, erweitert Karl Finke seinen Betrieb mit einer Esso-Tankstelle.

1932: Zum Autohandel gründet Finke einen Chauffeursservice, der die Sommergäste des aufstrebenden Urlaubsortes Fallingbostel zu den Ausflugszielen in der Umgebung bringt.

1939: Zu Beginn des II. Weltkriegs werden der Geschäftsführer und sein Kfz-Meister eingezogen und alle Lkw des Unternehmens requiriert. Da nun bis auf die Lehrlinge niemand mehr zur Verfügung steht und genug Kompetenz besitzt, die Wehrmachtsfahrzeuge instand zu setzen, wird Finke bereits 1940 wieder aus dem Militärdienst entlassen.

1946: Den Weltkrieg hat das Unternehmen weitgehend schadlos überstanden. Bereits ein Jahr nach Kriegsende stellt die Geschäftsleitung einen Bauantrag für die Erweiterung der Werkstatträume. Mit dem Wirtschaftsaufschwung der Fünfziger Jahre verbessert sich auch der Absatz der DKW-Automobile und -Motorräder.

1958: Lothar Meckert heiratet eine der beiden Töchter von Karl Finke, Hanna, und steigt ins schwiegerelterliche Geschäft ein. Dazu holt er eine Ausbildung zum Mechaniker nach, der er bald auch den Meisterbrief für Zweiräder folgen lässt.

1964: Volkswagen kauft DKW / Auto Union auf. Das Unternehmen wird als Audi weitergeführt. Durch Umstrukturierungsmaßnahmen im Konzern wird die Belieferung mit Fahrzeugen der Marke DKW eingestellt, um drei Jahre später mit neuen Audi-Modellen fortgesetzt zu werden. Das Autohaus Finke behält den Audi-Vertrag, schließt aber zusätzlich einen Händlervertrag mit dem Hersteller NSU ab.

1967: Karl Finke stirbt, Hanna und Lothar Meckert übernehmen die Geschäftsführung. Ins Verkaufsprogramm nehmen die Geschäftsleute den gerade vorgestellten Audi 72 auf.

1969: Lothar Meckert besteht die Prüfung zum Kfz-Meister. Das Unternehmen firmiert nun unter dem Namen Finke & Meckert. Im gleichen Jahr fusioniert NSU mit Audi.

1972: Das Geschäft floriert, Verkaufsfläche wird zunehmend knapp. Unter diesen Umständen ist ein Umzug die Lösung: Das Unternehmen baut auf dem 3.000 qm großen Areal an der Düshorner Straße neue Betriebsgebäude. Derart entlastet, verbleibt das Zweiradgeschäft an der Walsroder Straße, wird ebenfalls ausgebaut und erweitert.

1975: NSU stellt die Produktion ein. Ehemaligen NSU-Händlern bietet sich jedoch die Möglichkeit, statt dessen einen Vertrag mit der Volkswagen AG zu schließen. Auf diese Weise gelangt auch die Firma Finke & Meckert zu ihrem VW-Vertrag.

1980: Michael Meckert tritt in den elterlichen Betrieb ein.

1995: Um die Expansion der Folgejahre zu ermöglichen, erwirbt das Unternehmen das Nachbargrundstück neben dem Betriebsgelände. Dazu wird das Betriebsgebäude umgebaut und erweitert, sowie mehr Parkmöglichkeiten geschaffen.

1997: In nur einem Jahr von der Planung bis zum Bau errichtet Finke & Meckert in Walsrode ein zweites, größeres Autohaus. Auf 14.000 qm Ausstellungsfläche bietet Finke & Meckert die Marken Audi und Volkswagen an.

2002: Wir nehmen ein Seat-Autohaus in Munster in unser Unternehmen auf.

2002: Mit dem Skoda-Service erweitern wir unser Dienstleistungsangebot.

2007: Nach fünf Jahren verkaufen wir unsere Seat-Niederlassung wieder. Die  Marke Seat integrieren wir in unserer Filiale in  Bad Fallingbostel.

2009: Finke & Meckert wird ein Mitglied der Kahle-Familie. Im gleichen Jahr nehmen wir Skoda als fünfte Marke in unser Angebot auf. Der Neuwagenverkauf der tschechischen Marke beginnt im Winter. 

2010: Wir beginnen mit dem Umbau des Außengeländes unseres Autohauses in Walsrode.

2011: Mit der Schließung der Geschäftsstelle in Bad Fallingbostel konzentrieren wir unser Geschäft auf das Autohaus in Walsrode. In diesem Jahr erhalten wir die Zertifizierung  zum Unfallspezialisten sowie die Zertifizierung für „Das Welt Auto“

2012: Der Neubau des neuen Volkswagen-Autohauses beginnt im Winter. Am 09. November 2012 können wir, pünktlich zur Markteinführung des neuen Golf VII, unsere neuen Gebäude einweihen. Damit haben wir unsere Verkaufsfläche für Volkswagen-Pkw verdoppelt.

2014: Umbenennung in Kahle und Meckert.